Archiv für Juni 2009

Protest auf AKW-Unterweser

Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, demonstrieren Greenpeace-Aktivisten seit den frühen Morgenstunden auf der Kuppel und dem Gelände des Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham. Ihre Botschaft: „Atomkraft schadet Deutschland!“ Die Aktivisten fordern die sofortige Stilllegung des in den 70er Jahren gebauten Reaktors des Energieversorgers E.ON und weiterer sechs deutscher Atomkraftwerke. Keiner dieser sieben Reaktoren ist derzeit ausreichend gegen einen Flugzeugabsturz oder einen terroristischen Anschlag aus der Luft geschützt. Die Folgen eines Unfalls wären katastrophaler als bisher von den Behörden zugegeben.

„Trotz des tödlichen Risikos, das von den ältesten Atomkraftwerken wie Unterweser ausgeht, plant die CDU eine Laufzeitverlängerung für diese Meiler“, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. „Für den gewaltigen Profit der Atomkonzerne wird die Gefährdung der Menschen von den politischen Verantwortlichen weiterhin fahrlässig verheimlicht und verharmlost!“ mehr

Bild und Text geklaut von http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/protest_auf_dem_atomkraftwerk_unterweser/


DANKE FÜR DIESE TOLLE AKTION !

Money as debt

Filmplakat

„Nur die kleinen Geheimnisse müssen gewahrt werden, die großen bewahren sich selbst aufgrund öffentlichen Unglaubens.“
- Marshall McLuhan, Medienguru

„Ich fürchte, dass ein normaler Bürger nicht gerne hört, das Banken Geld erschaffen können und es auch tun. …
und die über den Kredit einer Nation verfügen lenken deren Politik und haben das Schicksal des Volkes in der Hand.“ –
Reginald McKenna, vormaliger Vorsitzender der Midlands Bank of England.

Diese beiden Zitate zeigen in welche Richtung dieser Film geht. Der Film von Paul Grignon – im Jahre 2006 produziert – klärt
über die Funktion von Banken und deren System auf. Dabei werden aktuelle Situation, wie auch die Geschichte des Geldes mit
einbezogen. Auch die Entstehung von Papiergeld als Schuldschein wird nicht vernachlässigt.
Diesen Film finde ich sehenswerte, weil er in leichter Sprache das Bankensystem und die Gauner die dahinter stecken vorführt.

Den Film bekommt ihr hier. Weitere Infos darüber findet ihr hier und über Paul Grignon hier

The 4th World War


The fourth world war

A war without a battlefield
A war without enemy
A war that is everywhere
A thousand civil wars
A war without end

So lautet die poetische Einleitung des Films „ The fourth world war“ von Rick Rowley. Indem die Aktivisten Michael Franti und Suheir Hammad über Proteste und ihre Hintergründe berichten.

Dieser Film berichtet über Proteste in Buenos Aires (Argentinien, 2001), Südafrika (2002), Südkorea (2001), Palästina (2002), Mexiko (2001) und Genua (Italien).

In Argentinien werden die Proteste gegen die Militärdiktatur thematisiert.

In Südafrika geht es um die Privatisierung von Wasser und das Recht auf Wohnraum, Wohnungen werden dort in Massen mit Gewaltanwendung und staatlichen Repressionen geräumt.

In Südkorea geht es um die Arbeitskämpfe die nach der Liberalisierung der Arbeitsmärkte 1997 eingetreten sind.

In Palästina geht es darum, das Israel mit ihren Panzern Wohngebiete angreifen und die einzige Chance für Palästinenser sich zu wehren sind Steine.

In Mexiko vertreiben Indigenas mit friedlichen Mitteln eine Militärbasis und können so den Verkauf ihrer Nutz- und Wohnflächen temporär verhindern.

In Genua geht es um die Proteste rund um den G8-Gipfel.

Also ich mir den Film angesehen haben, war ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich für den Blog einen Einleitungstext mit einer groben Übersicht schreiben kann. Da mich die Bilder so beeindruckt haben, dass ich die Wut, die Verzweiflung und die Ohnmacht der agierenden Personen spüren konnte.
Wer sich für soziale Kämpfe interessiert und eine gute zusammenfassende Dokumentation der letzten Jahre haben möchte, sollte sich diesen Film anschauen. Ich finde er legt die Messlatte für Dokumentarfilm in diesem Bereich ziemlich hoch.
Die detaillierten Informationen und Augenzeugenberichte runden diesen Film sehr gut ab. Also anschauen und sich über die Ordnung der Welt Gedanken machen.

Den Film könnt ihr mit deutschen Untertitel hier downloaden !

Kehrt marsch

Kehrt Marsch Banner

Kreativ gegen Kriegspropaganda

Neues Internetportal gegen den Werbefeldzug der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist nicht mehr nur auf den Kriegsschauplätzen der Welt zu finden, sondern immer öfter auch in Schulen, Arbeitsagenturen, auf Messen oder Marktplätzen. Mit ihren Jugendoffizieren und Propagandaveranstaltungen wie Konzerten der Bundeswehr-Bigband versucht die Bundeswehr Nachwuchs für ihre Kriegseinsätze zu ködern und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern. Die neue Kampagne „kehr marsch“ hat sich vorgenommen „Den Bundeswehrfeldzug [zu] stoppen!“

Auf ihrer Website veröffentlichen die AntimilitaristInnen rund 2000 Propagandatermine des Militärs. Mit wenigen Klicken kann man sich dort in einer interaktiven Landkarte anzeigen lassen, ob und wann die Häscher der Bundeswehr in der eigenen Stadt sind.

Außerdem stellen die AktivistInnen kreative Aktionsideen vor und stellen Materialien zum Download bereit.

Kehr Marsch

Diesen Artikel habe ich geklaut – aus der Utopia – Zeitung Nr. 11 sommer 2009 Seite 4 – deren Internetseite ist unter Utopia Jugendzeitung – herrschaftslos & gewaltfrei zu erreichen.

Surplus oder Konsumterror

Screenshot

Konsumterror, Verschwendung und die Folgen der Globalisierung sind Gegenstand dieses Dokumentarfilms. Regisseur Erik Gandini prangert eine Welt an, in der ein Fünftel der Bevölkerung vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe verbraucht und bedient sich dabei derselben Mittel wie die Fernsehwerbung.
Für John Zerzan, den Guru der Globalisierungsgegner, sind Werbespots die wirkungsvollste Kommunikationswaffe, die der Mensch erfunden hat. In weniger als 30 Sekunden wird der Empfänger der Botschaft zu einem gefügigen Sklaven gemacht. “Wir sind dem Konsumterror ausgesetzt. Und “Surplus oder Konsumterror” stellt den Versuch dar, die Kommunikations-Sklaven der ersten Welt – ein Fünftel der Bevölkerung verbraucht vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe – zum Nachdenken zu bringen”, so Zerzan. Regisseur Erik Gandini verwendet dieselben Techniken wie die Fernsehwerbung: Collagen aus Bildern und Tönen, die sich ständig wiederholen. Slogans wie “Die Leute kaufen nicht” und “Ich mag dieses Unternehmen” werden Aussagen von Bush, Berlusconi, Chirac, Putin und Castro gegenübergestellt. Eingestreut werden Bilder der Verschwendung in unserer modernen Konsumgesellschaft. Dazwischen äußern sich Weltbürger von heute: ein Hersteller aufblasbarer Puppen bester Qualität, ein Internet-Millionär, für den Geldausgeben eine täglich wiederkehrende Arbeit darstellt, und eine arme Kubanerin, die vom Überfluss in den westlichen Ländern entsetzt ist. Der originelle, humorvolle und ironische Film wirft Fragen auf, die wichtiger sind als die Antworten, die er nahe zu legen scheint.

Denn Film könnt ihr euch hier downloaden.




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