Archiv der Kategorie 'consume or die'

CONSCIOUS2.0 – Der Sampler

www.myspace.com/beat20

CONSCIOUS2.0 – Der Sampler ab 01.03.09

Bald wird abgerechnet – am 01.03.09 veröffentlicht Beat 2.0 den Sampler CONSCIOUS2.0, mit dem das (Beat-)Produzententeam von Beat2.0 sein Debut beschreitet.
Auf satten 25 Tracks wird abgerechnet mit der Gesellschaft: Kein inhaltsloses Gedisse, keine Bitches und keine Cordon-Sport Jacken – dafür Rebellion auf inhaltlicher und musikalischer Ebene!

CONSCIOUS2.0 sagt etwas aus!
Keine holen Phrasen, kein pseudo-elitäres Machogehabe.

(http://www.lastfm.de/music/Beat2.0/CONSCIOUS2.0)

Habe diesen Sampler heute morgen entdeckt. Ich finde ihn selber sehr sehr sehr sehr gut. Da die Texte wirklich eine Aussage haben, ohne großes Gepose oder Beleidigungen in irgendeine Richtung die Ungerechtfertigt ist. Einfach mal anhören und drüber nachdenken. Ich hab den Sampler mal zusammen in eine Zip-Datei gefasst.

Den Sampler könnt ihr euch hier lastfm (als einzel Datein) oder als Zip hier

lg

Mund auf Augen zu

Hier mal ein Text von Alexander Franziskus Nabben aus dem Buch „Die verschluckte Zukunft“, welches man unter http://www.packpapier-verlag.de/ bestellen kann.

Seit Jahren schon unerkannt und angeblich unvorstellbar
tonnenweise durch halb Europa gekarrt und verhökert
da hat man mal wieder saumäßige Geschäfte abgewickelt
Schlachtabfälle der niedrigsten Kategorie drei, ei ei
tierlicher Müll, innere Organe, zerfetzte Euter und Füße
Augen und Hornhaut, Knorpel und Sehnen, undefinierbar
darf laut Fleischhygienegesetz gar nicht ins Futter gelangen
unbrauchbares Material, wie der Umweltminister es nennt
was beim Mensch die Organtransplantation wird am Tier zu Material
die vorgegaukelte Rückrufaktion verlief, welche Schande
trotz aller eingeleiteten Sofortmaßnahmen völlig im Sande
denn der Minister mit seiner Riege an Fachbeamten hatte vergessen
der Leichenschrott und umdeklarierte Abfall war längst gegessen
Augen und Hörner, Tierreste mit dem Kran aus Containern gehievt
für einwandfrei schlachtfrisch erklärt, geschäftlich echt gewievt
Cordon blue a la feu, Schnitzel Wiener Art ganz mager und zart
dazu verzehrfertig lecker abgeschmecktes Hühnerklein
schließlich passt das verblutete Gelumpe in die Massenbäuche rein
Dreck und Speck, Schweineschwarten zu Feinkostsuppe und Gelatine
die gute heimische Küche, das schmeckt in Bistro und Kantine
-------- also Mund auf und Augen zu
der Nutznießer dieses Gemetzels, bist das du ?
(mehr…)

Money as debt

Filmplakat

„Nur die kleinen Geheimnisse müssen gewahrt werden, die großen bewahren sich selbst aufgrund öffentlichen Unglaubens.“
- Marshall McLuhan, Medienguru

„Ich fürchte, dass ein normaler Bürger nicht gerne hört, das Banken Geld erschaffen können und es auch tun. …
und die über den Kredit einer Nation verfügen lenken deren Politik und haben das Schicksal des Volkes in der Hand.“ –
Reginald McKenna, vormaliger Vorsitzender der Midlands Bank of England.

Diese beiden Zitate zeigen in welche Richtung dieser Film geht. Der Film von Paul Grignon – im Jahre 2006 produziert – klärt
über die Funktion von Banken und deren System auf. Dabei werden aktuelle Situation, wie auch die Geschichte des Geldes mit
einbezogen. Auch die Entstehung von Papiergeld als Schuldschein wird nicht vernachlässigt.
Diesen Film finde ich sehenswerte, weil er in leichter Sprache das Bankensystem und die Gauner die dahinter stecken vorführt.

Den Film bekommt ihr hier. Weitere Infos darüber findet ihr hier und über Paul Grignon hier

Surplus oder Konsumterror

Screenshot

Konsumterror, Verschwendung und die Folgen der Globalisierung sind Gegenstand dieses Dokumentarfilms. Regisseur Erik Gandini prangert eine Welt an, in der ein Fünftel der Bevölkerung vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe verbraucht und bedient sich dabei derselben Mittel wie die Fernsehwerbung.
Für John Zerzan, den Guru der Globalisierungsgegner, sind Werbespots die wirkungsvollste Kommunikationswaffe, die der Mensch erfunden hat. In weniger als 30 Sekunden wird der Empfänger der Botschaft zu einem gefügigen Sklaven gemacht. “Wir sind dem Konsumterror ausgesetzt. Und “Surplus oder Konsumterror” stellt den Versuch dar, die Kommunikations-Sklaven der ersten Welt – ein Fünftel der Bevölkerung verbraucht vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe – zum Nachdenken zu bringen”, so Zerzan. Regisseur Erik Gandini verwendet dieselben Techniken wie die Fernsehwerbung: Collagen aus Bildern und Tönen, die sich ständig wiederholen. Slogans wie “Die Leute kaufen nicht” und “Ich mag dieses Unternehmen” werden Aussagen von Bush, Berlusconi, Chirac, Putin und Castro gegenübergestellt. Eingestreut werden Bilder der Verschwendung in unserer modernen Konsumgesellschaft. Dazwischen äußern sich Weltbürger von heute: ein Hersteller aufblasbarer Puppen bester Qualität, ein Internet-Millionär, für den Geldausgeben eine täglich wiederkehrende Arbeit darstellt, und eine arme Kubanerin, die vom Überfluss in den westlichen Ländern entsetzt ist. Der originelle, humorvolle und ironische Film wirft Fragen auf, die wichtiger sind als die Antworten, die er nahe zu legen scheint.

Denn Film könnt ihr euch hier downloaden.




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